Benjamin Zilles für unseren Bundestagswahlkreis nominiert

Veröffentlicht am 04.02.2017 in Bundespolitik

86% Zustimmung: Auf der Wahlkreiskonferenz der SPD für den Wahlkreis 200 wählten die Delegierten Benjamin Zilles zu ihrem Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2017. Der 29-jährige aus Sargenroth arbeitet als Erzieher. Zuvor machte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann, bevor er den Beruf wechselte. Von 124 Delegierten stimmten 107 für die Kandidatur von Zilles. Auf der Wahlkreiskonferenz zeigte sich Zilles kämpferisch.

In den Reihen der Delegierten herrschte beste Stimmung. Wie in ganz Deutschland geht auch bei den Genossen der Landkreise Rhein-Hunsrück, Bernkastel-Wittlich und Cochem-Zell ein ordentlicher Motivationsschub durch die Partei. Bettina Brück, Vorsitzende der SPD Bernkastel-Wittlich und Michael Maurer, Vorsitzender im Rhein-Hunsrück-Kreis stimmten die Anwesenden auf die kommenden Monate ein. Was seit der Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten in der Partei und in ganz Deutschland passiere sei ein deutliches Zeichen, dass eine Bundesregierung unter Führung der SPD wieder möglich sei. Dafür gelte es jetzt zu kämpfen.

 

 

Benjamin Zilles stellte sich als Kandidat für das Direktmandat vor. Er betonte seine Kompetenz im sozialdemokratischen Kernthema Bildung: „Wir müssen für noch mehr Bildungsgerechtigkeit kämpfen. Dass der Bildungsweg vom Kindergarten bis zur Universität praktisch gebührenfrei ist, das ist einzig der SPD zu verdanken. Jetzt gilt es, auch Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien diesen Bildungsweg zu ermöglichen.“ Er möchte die finanziell oft angespannte Situation von jungen Familien auch durch den bedingungslosen Einsatz für bezahlbaren Wohnraum entspannen. „Die Mietpreisbremse wurde von uns durchgesetzt, jetzt müssen wir dafür sorgen, dass sie auch überall und ohne Ausnahmen gilt und eingehalten wird.“ Man müsse im Wahlkampf außerdem ganz klar herausstellen, dass die SPD die sozialdemokratischen Erfolge wie Mindestlohn und Mietpreisbremse ermöglicht hat. Zilles Rede enthielt eine ganz klare Kampfansage an die CDU: „Wir stehen kompromisslos für die Sozialdemokratie. Nur wir können gerechte und soziale Politik machen.“

 

Im anschließenden Wahlgang erhielt er 107 Ja-Stimmen bei 13 Nein-Stimmen und vier Enthaltungen.

 

Das Schlusswort hatte der Kreisvorsitzende aus Cochem-Zell, Benedikt Oster. Er machte die Richtung für den kommenden Wahlkampf deutlich: „Die SPD in Rheinland-Pfalz hat gezeigt, wie gut wir darin sind, einen Rückstand in den Umfragen aufzuholen. Das können wir auch bei der Bundestagswahl, dafür werden wir kämpfen.“

 

 

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